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Fest gewickelt

1. September 2016

Außen hauchdünnes Reispapier, innen gefüllt mit bunten Gemüsesticks, knackigem Salat, frischen Kräutern, Garnelen oder würzigem Tofu, dazu ein cremiger Erdnussdip: Vietnamesische Sommerrollen sind der optimale Snack an heißen Tagen. Im Gegensatz zu den bekannten Frühlingsrollen, wird diese Art nämlich nicht frittiert und gefüllt mit allerhand leckeren frischen Sachen.

Sommerrollen sind unheimlich vielfältig und eignen sich bestens als schnelles, leichtes Mittagessen im Sommer. Und am Abend? Da lädt man Freunde ein, stellt eine Packung Reispapier, kleingeschnittenes Gemüse, Fleisch und Fisch sowie Saucen auf den Tisch – und jeder füllt sich seine Rolle ganz nach eigenem Geschmack. So werden Laktose-Intolerante, Fleischliebhaber, Veganer und Freunde mit Glutenunverträglichkeit gleichermaßen zufrieden gestellt. Und wer zu den Allesessern gehört, hat erst recht seinen Spaß an diesem Essen. Grundsätzlich kann fast alles in die dünnen Reispapierblätter gewickelt werden. Eigentlich mit allem, wonach das Foodieherz gerade pocht.

 

Zutaten für die Sommerrollen (für 4-6 Personen)

  • eine Packung runde Reispapierblätter (groß)
  • 1 Bund Minze
  • 1 Bund Koriander
  • ein Salatherz
  • 100 g gegarte Reisnudeln
  • 1 Hähnchenbrustfilet
  • 20 mittelgroße rohe Garnelen ohne Schale
  • 100 g Mungobohnen-Sprossen
  • 1 Möhre geraspelt

 

Zubereitung

1. Nun alle Zutaten für die Sommerrollen vorbereiten: Die Garnelen in kochendem Wasser mit ein wenig Salz blanchieren, bis sie an die Oberfläche steigen. Abtropfen lassen. Das Hähnchenbrustfilet ebenfalls in kochendem Wasser garen. Wenn das Fleisch ready ist, abtropfen und abkühlen lassen. Den Salat in feine Streifen schneiden, die Nudeln in etwas Salzwasser garen, die Kräuter grob hacken, das Fleisch in dünne Scheiben schneiden und die Möhre raspeln. Außerdem schon einmal ein flaches Gefäß mit etwas Wasser bereitstellen, in dem die Reispapierblätter eingeweicht werden können.

2. Nun heißt es fleißig sein und natürlich rollen bis der Arzt kommt. Wer faul ist stellt alle vorbereiteten Zutaten auf den Tisch und lässt die Gäste selbst rollen, das ist gesellig und macht auch noch Spaß. Ihr könnt die Rollen aber natürlich auch vorbereiten und ein paar Stunden im Kühlschrank aufbewahren. Nur nicht aufeinander legen, dabei kleben sie nämlich zusammen.

3. Die perfekte Rolltechnik: Das eingeweichte Reispapierblatt legt ihr vor euch auf ein Brett, dann kommen mittig, aber etwas unter der Hälfte, Hänchenfleisch, danach die Kräuter, dann der Salat, die Möhre, die Sprossen und dann die Glasnudeln drauf. Nun unten ein wenig einrollen mit zwei Garnelen spicken und das Reispapier an beiden Seiten zusammenklappen. Weiterrollen und vor euch sollte, wenn ihr nicht zu viele oder zu wenige Zutaten benutzt habt, eine anständige Rolle liegen. Wie viel genau man von jeder Zutat nehmen muss, damit die Rollen perfekt werden, da müsst ihr den Dreh selbst herausfinden!  ;)

 

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